Freizeitbäder, Thermen, Spa und Sportanlagen sind Managementimmobilien, deren Erfolg durch einen wirtschaftlichen Betrieb definiert wird.
Eine vermeintlich kurze Planungs- und Bauphase von 3 bis 5 Jahren steht im Minimum 20 Jahren Betrieb gegenüber. Versäumnisse in der Zeit der Entscheidung und Umsetzung sind dann in Beton gegossen, nur schwer revidierbar und beeinflussen den wirtschaftlichen Erfolg im Betrieb nachhaltig. Besonders unter Berücksichtigung eines betrieblichen Fixkostenanteil von mehr als 80% aus den Bereichen Personal, Energie und Wartung / Instandhaltung wird schnell ersichtlich welches betriebliche Kostenpotenzial durch eine den Betriebsbedürfnissen angepasste und optimierte Planung erschlossen und statt dessen einer kontinuierlichen Weiterentwicklung des Projektes in seinem Lifecycle zugeführt werden kann.
Allen Planungen für entsprechende Projekte sollte deshalb ein GMF Betriebskonzept zugrunde liegen, das die für den Erfolg notwendigen Betriebsprozesse, Qualitäten, Funktionen und Attraktionen definiert.
Produktqualität, Kapazitäten, Nutzungs- und Zielgruppenkonzept ergeben in Kombination mit der Besucherprognose und der Preis- und Öffnungszeitenstruktur, eine erste Erfolgsrechnung und Darstellung des wirtschaftlichen Erfolgs, bzw. der Betriebsfolgekosten.
GMF Betriebskonzepte stellen aber auch Handlungsoptionen und Varianten dar, die es den kommunalen oder privaten Entscheidungsgremien ermöglichen, pro und kontra einzelner Strategien abzuwägen und einzuschätzen.
Auf der Grundlage eines dann zwischen Investor und Betreiber abgestimmten Betriebskonzeptes können alle weiteren Projektentscheidungen getroffen und deren Umsetzung regelmäßig auf Übereinstimmung mit dem Betriebskonzept überprüft werden.
GMF Betriebskonzepte ermöglichen deshalb den Auftragebern vorher zu wissen, was hinterher eintritt.
